23.10.2009 , 09:00

Die Rückkehr des Regionalen nach dem Umbruch 1989 in Lubuskie

Auf nach Lubuskie! - Eintägige Exkursion nach Grünberg / Zielona Góra und Neusalz an der Oder - Nowa Sól in der Wojewodschaft Lubuskie / Anmeldung bis 20.10.2009

Eine Exkursion des Instituts für angewandte Geschichte Frankfurt (Oder) in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa | Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Das Regionale als Alternative - 1989 als kulturelle Wende«

09.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr

Berichte und Impressionen der Exkursionsteilnehmer :::hier:::

Frankfurts polnische Nachbarregion, die Wojewodschaft Lubuskie, wurde 1999 administrativ eingerichtet. Diese Neugründung bezieht sich aber auf verschiedene Traditionen. Bereits im Mittelalter gab es ein Lebuser Bistum. Neuzeitlich, bis 1945 gehörte diese Region zu Brandenburg. Und nach 1945 sprach man in Polen von wiedergewonnenem Gebiet.

Gleichzeitig markiert diese administrative Gründung eine Rückkehr des Regionalen nach dem Umbruch 1989. Die Wojewodschaftsverwaltung kreiert eine Marke lubuskie – »natürlich modern«, und alte Traditionen aus deutscher Zeit wie Fähren auf der Oder sowie der Weinbau werden wiederbelebt.

Während der Exkursion werden wir diese sich neu zusammensetzende Identität vor Ort, zum Teil in Kleingruppen, erkunden und uns mit Fachleuten und Aktivisten treffen. Die Gespräche werden gedolmetscht.

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde die jahrzehntelange Teilung Europas aufgehoben – ein weltgeschichtliches Ereignis, zu dessen weitreichenden Folgen auch die Re-Regionalisierung vieler alter Kulturlandschaften gehört. Mit seiner Veranstaltungsreihe Das Regionale als Alternative – 1989 als kulturelle Wende will das Deutsche Kulturforum östliches Europa dabei auf jene Regionen aufmerksam machen, die historische oder aktuelle Bezüge zu deutscher Geschichte und Kultur haben. Dazu beteiligt es sich mit eigenen Beiträgen an Foren und bietet Veranstaltungen zu bestimmten Aspekten dieses Gegenstands an.

Anmeldungen

bis zum 20. Oktober 2009 bei:

Magda Abraham-Diefenbach
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
T. +49 (0)335 4016204

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