Literatur

  • 04.01.2019

    Iris Wolf: So tun, als ob es regnet

    »Der Erste Weltkrieg bringt einen österreichischen Soldaten in ein Karpatendorf. Eine junge Frau besucht nachts die ›Geheime Gesellschaft der Schlaflosen‹. Ein Motorradfahrer ist überzeugt, dass er sterben und die Mondlandung der Amerikaner versäumen wird. Eine Frau beobachtet die Ausfahrt eines Fischerbootes, das nie mehr zurückkehren wird ...
  • 21.07.2017

    Spiegelungen 1/2017

    »Spätestens seit dem translational turn, der in den 1980er-Jahren einsetzte, ist die Umorientierung der Übersetzungswissenschaft als Kulturwissenschaft und ihre Neubewertung im Gange. In Heft 1/2017 der Spiegelungen wird das literarische Übersetzen aus dem linguistisch-textlichen Paradigma herausgehoben und als wichtige Form de ...
  • 13.07.2017

    Hannes Philipp, Andrea Ströbel (Hrsg.): Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa

    »Der Band zur zweiten Jahrestagung des FZ DiMOS 2015 befasst sich neben sprach- und kulturwissenschaftlichen sowie sprachhistorischen Artikeln auch mit verschiedenen Themenbereichen des Erwerbs und Unterrichts des Deutschen als Minderheiten- bzw. Fremdsprache im östlichen Europa. Neueste empirische Erhebungen unterstützen die Beiträge und geben ...
  • 13.07.2017

    Petra Ernst: Schtetl, Stadt, Staat

    »Die Studie untersucht erstmals deutschsprachig-jüdische Erzähltexte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (u.a. von Leopold Kompert, Karl Emil Franzos, Nathan Samuely, Fritz Mauthner, Max Grünfeld, Eduard Kulke, Selig Schachnowitz, Theodor Herzl, Ernst Sommer, Karl Teller, Hugo Bettauer, Georg Hermann, Leopold Hichler, Sammy Gronemann). Das Fors ...
  • 11.07.2017

    Peter Becher: Adalbert Stifter

    »›Jetzt öffnen mir seine Erzählungen immer wieder farbige Stellen in gleichwelchen Wäldern.‹Peter Handke Adalbert Stifter, geboren am 23. Oktober 1805 im südböhmischen Oberplan (heute Horni Planá), steht 2005 neben Schiller im Mittelpunkt des literarischen Interesses. Seine Erzählungen gehören mi ...
  • 29.02.2016

    Er brachte uns Polens Literatur

    Von Stefanie Peter […] Am 20. Mai 1921 als Sohn eines böhmisch-deutschen Vaters und einer schwäbischen Mutter in Lodz geboren, erlebte er seine Vaterstadt als jene polyglotte und boomende Einwanderermetropole, der Władysław Reymont in seinem großen und von Andrzej Wajda verfilmten Lodz-Roman Das gelobte Land ein ...
  • 29.02.2016

    Verstehen und andere verstehen lassen

    Von Judith von Sternburg Sein Schicksal passte sich ein in sein Jahrhundert. Seine Klugheit hinderte ihn daran, sich damit zu wichtig zu nehmen. Seine Begeisterungsfähigkeit und seine Begabung ließen ihn stattdessen zum Vermittler werden, eine Rolle, in der Selbstbewusstsein im doppelten Sinne gefordert ist – das Offensive d ...
  • 10.07.2014

    Wartesaal Europa

    Eine szenische Lesung mit Originaltexten aus dem Ersten Weltkrieg »Und was wissen heute, nach fast 70 Jahren des Friedens, die großen Massen vom Krieg?«* mit dieser Frage beginnt ein Soziologiedozent seine Vorlesung. Überraschend findet er ein altes Foto. Erinnerungen holen ihn ein un ...
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