Christopher Spatz

  • 11.10.2018

    »Alvydas Šlepikas hat den ostpreußischen Mädchen und Jungen sowie ihren litauischen Lebensrettern ein literarisches Denkmal gesetzt«

    Laudatio als PDF-Datei   Meine sehr geehrten Damen und Herren, wie kleidet man Hunger in Poesie? Kein bloßes Magenknurren, sondern Hunger, richtigen Hunger, der einen Hunde und Katzen, Weißstörche, Igel und Ratten, Kartoffelschalen, unreifes Obst und Baumrinde essen l ...
  • 26.04.2018

    Hunger tötet Tausende

    […] Im Jahr 1947 haben mehrere zehntausend Deutsche aus Ostpreußen, darunter 20 000 bis 30 000 Kinder und Jugendliche, aus der Not heraus ihr Heil in Litauen gesucht. Rund 5.000 Jungen und Mädchen sind ab 1948 als so genannte »Wolfskinder« in dem Baltenstaat geblieben. In ihrer Heimat hätten sie sich von Kartoffelschalen, Abfällen, Kadav ...
  • 18.02.2017

    Als ihre Mütter starben, wurden sie zu Wolfskindern

    Von Florian Stark […] Einige Tausend Jungen und Mädchen landeten in sowjetischen Waisenhäusern, oder sie arbeiteten weiterhin für die sowjetische Besatzungsmacht. Vielleicht ein Viertel der Wolfskinder – ihre Zahl wird auf bis zu 20.000 geschätzt – schlug sich unter dramatischen Umständen nach Litauen durch. Manche fa ...
  • 05.01.2017

    Nagespuren am Küchentisch

    Von Katharina Leuoth […] Freie Presse: Worum geht es Ihnen als Wissenschaftler bei diesem Thema? Christopher Spatz: »Um das ›Sichtbarmachen‹ von bisher Unsichtbarem, vor allem den Hunger. Die ehemaligen eltern- beziehungsweise heimatlosen Kinder aus dem einstigen Köni ...
  • 07.03.2016

    Christopher Spatz: Ostpreußische Wolfskinder

    »Im Frühjahr 1947 flüchteten Tausende Ostpreußen vor dem drohenden Hungertod nach Litauen. Die meisten von ihnen waren Kinder und Jugendliche, die sogenannte Wolfskinder. Wer von einer litauischen Familie aufgenommen werden wollte, musste seine Herkunft verschleiern und rasch in eine neue Identität, Sprache und Kultur hineinwachsen, deshalb mie ...
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