Zweiter Weltkrieg

  • 11.10.2018

    Verleihung des Georg Dehio-Buchpreises 2018: Kurzbericht und Impressionen

    Am 10. Oktober 2018 wurde im Rahmen eines Festakts im Festsaal des Roten Rathauses zu Berlin zum achten Mal der Georg Dehio-Buchpreis des Deutschen Kulturforum östliches Europa e.V. verliehen. Der Hauptpreis würdigte das erzählerische Werk des kroatisch schreibenden Erzählers Miljenko Jergović ...
  • 08.10.2018

    Elternlos, hungernd und verstoßen

    Von Doris Steinkraus […] In fast allen Dörfern entlang der Eisenbahnstrecke Königsberg-Kybartai-Kaunas-Vilnus fanden deutsche Kinder Unterschlupf. Mitunter wurden sie von litauischen Bauern mit nach Hause genommen. Andere wurden von verwitweten Litauerinnen zum Betteln abgerichtet, in der Hoffnung, dass man mit einem Kind me ...
  • 01.10.2018

    »Im Fluss der Zeit – Jüdisches Leben an der Oder« / »Z biegiem rzeki – Dzieje Żydów nad Odrą«

    Am 5. September wurde im Großen Festsaal des Roten Rathauses Berlin die Ausstellung »Im Fluss der Zeit – Jüdisches Leben an der Oder« / »Z biegiem rzeki – Dzieje Żydów nad Odrą« feierlich eröffnet. Der Einladung der Berliner Senatskanzlei und des Deutschen Kulturforums östliches Europa waren mehr als 200 Gäste gefolgt. Nach einer Vor ...
  • 30.09.2018

    Die Schaleks – eine mitteleuropäische Familie

    Stationen der Ausstellung Die aus elf Roll-ups bestehende Wanderausstellung Die Schaleks – eine mitteleuropäische Familie, die in deutscher und tschechischer Sprache (tschechisch: Schalekovi – středoevropská rodina) realisiert wird, erzählt die Geschichte Mitteleuropas im 20 ...
  • 18.09.2018

    Jüdisches Leben an der Oder

    Von Uwe Rada […] Als eine »Einladung zur Neuentdeckung des deutsch-polnisch-jüdischen Kulturlebens« verstehen die Kuratorinnen die Ausstellung, die das Deutsche Kulturforum östliches Europa in Potsdam organisiert hat. Tatsächlich sind die vielen lokalen Initiativen, die sich um eine Erinnerung an das jüdische Leben dies ...
  • 15.09.2018

    Ein Kämpfer gegen den Hass

    Von Hans-Martin Koch […] Wieck wurde mit 13 Jahren als »Geltungsjude« von den Nazis von der Schule geschmissen, er musste den gelben Stern tragen und Zwangsarbeit verrichten. Wieck überstand 1944 die vollständige Vernichtung der Stadt durch britische Bomber. Als die Sowjets die Stadt übernahmen, sahen sie in Michael Wieck ...
  • 11.09.2018

    Ort der Erinnerung im Böhmerwald

    von Martina Schneibergová Die Böhmerwaldgemeinde Haidl am Ahornberg/Zhůří na Javorné war früher deutsch besiedelt. Heute erinnern nur noch eine kleine Kapelle und ein Versöhnungskreuz an den Ort. Am vergangenen Samstag trafen dort aber mehrere Menschen zu einem Gottesdienst zusammen. Vor der kleinen Kapelle inmitten des ...
  • 01.09.2018

    Vertreibung aus Mähren, Neustart und ein langer Kampf gegen Windmühlen

    Von Josef Achleitner […] In seinem Fall gezwungenermaßen und mangels Mitteln improvisiert, denn der heute 87-Jährige entstammt dem mährischen Grafengeschlecht Podstatzky-Lichtenstein und Freiherrn zu Prussinowitz, einer der alten Adelsfamilien dieser Region. Sitz der Familie war bis 1945 Schloss Teltsch (tschechisch: Telč) ...
  • 09.07.2018

    Eine bemerkenswerte Ausstellung

    […] Die beiden Kuratorinnen Dr. Magdalena Gebala und Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach schilderten den zahlreichen Anwesenden lebendig, und bewusst vom Polnischen ins Deutsche und wieder zurück ins Polnische wechselnd, ihren Zugang zum Thema. Ihr Wunsch, die jüdische Geschichte an der Oder mit einer Ausstellung wiederzubeleben, orientierte sich a ...
  • 27.06.2018

    Die Schaleks – eine mitteleuropäische Familie

    Von Martina Schneibergová […]  Radio Prag: Herr Pasch, Sie arbeiten an einem Projekt über die Familie Schalek. Bekannt ist vielleicht nur ein Name dieser Familie: Alice Schalek, eine Kriegsreporterin und eine sehr emanzipierte Frau zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Wer sind die anderen Schaleks, mit ...
  • 01.06.2018

    Das Trauma des Großen Terrors

    Von Bernhard Schulz […] Noch weiter entfernt liegt eine halb verlassene Siedlung, die einst den Namen »Katharinental« trug. Die schwäbischen Siedler, Anfang des 19. Jahrhunderts ins Land gerufen, wurden bereits 1936 als »Volksfeinde« dezimiert. Die Überlebenden hat man im Herbst 1941 deportiert, wie alle Volksgruppen, di ...
  • 30.05.2018

    Přemysl Pitter: Unter dem Rad der Geschichte

    »Im Mai 1945 holt der tschechische Christ und Erzieher Přemysl Pitter jüdische Kinder aus Theresienstadt, die dort ihre Familien verloren haben. Er bringt sie in vier Schlössern unter. Pitter und sein Team nehmen auch hunderte deutsche Kinder aus tschechischen Lagern auf. Gemeinsam leben sie Versöhnung und ermöglichen den Kindern Heilung und e ...
  • 29.05.2018

    »Wir müssen das Wort Vergebung beachten«

    Von Till Janzer […] Radio Prag: Vor allem die Szenen aus der Vertreibung von Else und ihrer Familie als Deutsche aus der damaligen Tschechoslowakei schildern Sie sehr detailliert. Stehen da konkrete Schicksale im Hintergrund? Sabine Dittrich: »Ja, ich habe viele Berichte v ...
  • 25.05.2018

    Eine mitteleuropäische Familie

    Von Susanne Habel Der Journalist und Kurator Ralf Pasch stellte die neue zweisprachige Schau »Die Schaleks – eine mitteleuropäische Familie« vor. In der Wanderausstellung werden fünf Biographien aus einer böhmisch-jüdischen Familie vorgstellt. […] »Unsere neue Ausstellung hat das Ziel, die deutsch-tschechisch-österre ...
  • 26.04.2018

    Hunger tötet Tausende

    […] Im Jahr 1947 haben mehrere zehntausend Deutsche aus Ostpreußen, darunter 20 000 bis 30 000 Kinder und Jugendliche, aus der Not heraus ihr Heil in Litauen gesucht. Rund 5.000 Jungen und Mädchen sind ab 1948 als so genannte »Wolfskinder« in dem Baltenstaat geblieben. In ihrer Heimat hätten sie sich von Kartoffelschalen, Abfällen, Kadav ...
  • 16.04.2018

    Kurt Weihe und Schüler bauen ein besonderes Modell

    Limbach-Oberfrohna. Schüler der Gerhart-Hauptmann-Schule und Mitglieder der Limbacher Kreisgruppe der Ostpreußen arbeiten derzeit an einem großen Projekt: Sie bauen ein Modell eines Flüchtlingstrecks nach. Im Winter 1944 starteten die ersten Flüchtlingstrecks vor der russischen Front in Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Schle ...
  • 16.04.2018

    »Immer war diese Hoffnung …«

    Von Dr. Heinke Fabritius […] Marc Schroeder nimmt sich die Zeit, er hört zu. Die Berichtenden bitten ihn in ihre Wohnungen, erlauben ihm zu fotografieren, Gespräche aufzunehmen, zu filmen. Dass das alles möglich ist und dass es gelingt, ist wirklich etwas Besonderes. Selbst Familienmitglieder erfuhren und erfahren oft wenig ...
  • 11.04.2018

    Sachsen als Zufluchtsort

    Von Ofer Waldman […] Freiberg, eine florierende Stadt. Einst durch Silberbergbau bekannt, beheimatet die Stadt heutzutage erfolgreiche High-Tech-Unternehmen. Die Altstadt ist gepflegt, ihre Mauer und Wachttürme stehen in restaurierter Pracht. Etwa 2.500 Asylbewerber leben hier. Den Vergleich zwischen den beiden Fluchtwellen l ...
  • 21.02.2018

    Vor H&M: Textilfamilie aus dem alten Österreich

    Von Uwe Mauch […] Nach intensiven Recherchen weiß die Wiener Top-Managerin im Ruhestand: Die »Tuch-Redlichs« haben den Aufstieg der Stadt Brünn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum »Mährischen Manchester« ganz wesentlich mitgestaltet. In ihrer Brünner Fabrik wurden unter anderem Rock- und Hosenstoffe für Re ...
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