Rumäniendeutsche

  • 16.04.2018

    »Immer war diese Hoffnung …«

    Von Dr. Heinke Fabritius […] Marc Schroeder nimmt sich die Zeit, er hört zu. Die Berichtenden bitten ihn in ihre Wohnungen, erlauben ihm zu fotografieren, Gespräche aufzunehmen, zu filmen. Dass das alles möglich ist und dass es gelingt, ist wirklich etwas Besonderes. Selbst Familienmitglieder erfuhren und erfahren oft wenig ...
  • 14.03.2018

    Rumänien: Kultur im Umbruch

    Von Medana Weident […] In ganz Siebenbürgen, im Banat aber auch in Bukarest gibt es Schulen mit Deutsch als Unterrichtssprache, die ursprünglich für die Kinder der deutschen Minderheit gedacht waren. Mittlerweile, nach dem Exodus der Rumäniendeutschen Ende der 1980er Jahre, werden die noch zahlreich funktionierenden Schule ...
  • 01.01.2018

    Kultur der Landler stirbt langsam aus

    […] Als Landler werden die Protestanten bezeichnet, die unter Karl VI. und Maria Theresia in der Zeit von 1734 bis 1756 nach Siebenbürgern auswandern mussten. Es war damals das einzige Gebiet der Habsburgermonarchie, in dem der Protestantismus geduldet wurde. […] ...
  • 13.05.2017

    Der »Neue Weg« ist jetzt auf Instagram

    Von Christian Binder […] Fred Nuss, der ab 1968 als Fotograf der Hermannstädter Zeitung (HZ) Höfer regelmäßig in Hermannstadt begleitete, fasste seine Erinnerungen folgendermaßen zusammen: »Im Stillen muss ich zugeben, dass ich ihm gerne auf die Hände geschaut habe. Ich habe versucht herau ...
  • 16.03.2017

    Ein Leben für Harmonien und Harmonie

    Von Anja Bochtler […] In Sanktanna, einer deutschen Gemeinde in Arad, wo Anton Bleiziffer 1950 geboren wurde und aufwuchs, war alles deutsch. Rumänen, Ungarn und Roma waren in der Minderheit, das Zusammenleben sei harmonisch gewesen. Das galt auch für die Musik: Er hat sie früh auch von den anderen übernommen, die »Balkan ...
  • 24.02.2017

    Herbst über Siebenbürgen

    von Michaela Nowotnick […] Das, was über Jahrhunderte den Fortbestand gewährleistet hat, ist nun obsolet geworden. Die wenigen Jungen heiraten nicht mehr innerhalb der Gemeinschaft. Wen auch? Auf die deutschen Schulen ...
  • 16.09.2016

    Rumäniendeutsche Erinnerungskulturen

    »Die Beiträge dieses interdisziplinär angelegten Bandes versuchen, die Vielfalt von Formen und Funktionen der mit den Begriffen »kollektives« und »kulturelles Gedächtnis« bezeichneten Bezüge auf die rumäniendeutsche Zeitgeschichte darzustellen. Dabei werden Argumentationen und gesellschaftliche Funktionen analysiert und die für die Histor ...
  • 16.06.2015

    Deportationen von Deutschen aus Rumänien in die Sowjetunion im Januar 1945

      Mitschnitt eines Vortrags von Dr. Renate Weber im Bildungsforum Potsdam. Laufzeit: 59:20 Min. Die Veranstaltung fand am 28. April ...
  • 11.06.2015

    Gertrud Laub: Namenlos in der Fremde

    »Der Roman erzählt von den grausamen Leiden der deutschen Minderheit, die 1945 als Arbeitssklaven in die Sowjetunion verfrachtet wurden. Der zu Beginn 17-jährige Ich–Erzähler, von den Russen Fjodor genannt, erlebt vier entsetzliche Jahre der Fronarbeit voller Hunger und Not in den Kohlengruben und den Steinbrüchen der Ukraine. Der his ...
  • 18.05.2015

    Heimat zum Anfassen oder: Das Gedächtnis der Dinge

    Eine Geschichte der Donauschwäbischen Häuslichkeit, der Arbeit und der Feste, gestaltet mit farbigen Abbildungen von Gegenständen aller Art, eingebettet in literarische und ethnografische Texte von Banater Autorinnen und Autoren, ausgewählt und fotografiert von der Künstlerin und Lyrikerin Ilse Hehn, erweist sich als eine besondere Art der Sinn ...
  • 17.02.2015

    Ursula Ackrill: Zeiden, im Januar

    »21. Januar 1941. Es ist Winter in Siebenbürgen. Lange schon hat die Kälte, aus dem Westen kommend, das Sachsenland erreicht. Leontine Philippi, graue Strähnen im Haar, schreibt hellsichtig an der Stadtchronik von Zeiden. Das Manuskript aber hält sie unter Verschluss. Ihr Ziehkind Maria, eine junge Rumänin, kauft und verkauft Gegenstände, die ...
  • 16.02.2015

    Siebenbürgen im Zweiten Weltkrieg: Zwischen Heimat und Hitler

    […] Zeiden, im Januar verzahnt die Politik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit den Leben der Siebenbürger: Die belesene Leontine Philippi, die ihre Nachbarn vor schnellen Urteilen warnt und der ihr geliebter Albert im Tiefschlaf erscheint, ein talentierter Pilot, den offenbar der Krieg verschluckt und nicht wieder ausgespuckt hat ...
  • 18.11.2014

    Rumäniendeutsche, Minderheit mit Tragik

    Die Welt, 18.11.2014 […] Viele Rumänen hoffen, dass nun mit einer Generation Verspätung endlich der Abgang der korrupten Securitate-Erben erreicht wird. Johannis, dem im Wahlkampf als Naivling und kryptischem Außenseiter selbst von seinen Parteifreunden wenig zugetraut wurde, hat sich bis in die Si ...
  • 16.01.2014

    Freikauf von Rumäniendeutschen – der Pakt mit Ceauşescu

    Der Tagesspiegel, 13.01.2014 […] War es gut, was damals geschah? Autor Razvan Georgescu erzählt das skrupellose Kapitel Kalter-Kriegs-Geschichte wie einen Agententhriller. Immer wieder nutzt er Stop-Motion-Effekte. Zeitzeugen kommen zu Wort. Hans-Dietrich Genscher, natürlich, der langjährige Außenminister: Eine »einzigartige ...
  • 14.01.2014

    Das half den Menschen

    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.01.2013 Die Erzähler dieser Geschichte, ein Politiker, der erst Innen- und dann Außenminister war, sein Referent, der es zum BND-Präsidenten und Justizstaatssekretär brachte; ein außenpolitischer Berater, der in den Achtzigern im Kanzleramt saß, und ein Rechtsanwalt, der die Millionen in den ...
  • 23.07.2010

    Immanuel-Kant-Promotionsstipendium

    Was wird gefördert? Das von der/dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) vergebene Immanuel-Kant-Promotionsstipendium richtet sich an den hervorrragend qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs in den Geschichts-, Kultur- und Gesiteswissenschaften. Es fördert Promotionsvorhaben, die sich mit transnatio ...
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