Borussia

  • 15.08.2018

    Pisarz miejski napisze o Olsztynie

    Marta Kupiec Nawiązywanie kontaktów z instytucjami w regionie i prowadzenie bloga. Opisywanie dnia codziennego i podejmowanie tematów historycznych czy kulturowych. Takie są zadania pisarza miejskiego. Stypendium przyznaje od 2009 r. Forum Kultury Europy Środkowo-Wschodniej z siedzibą w Poczdamie. Kto może być pisarzem m ...
  • 10.02.2003

    Dialog oder mehr?

    Seit zwölf Jahren erscheint in Allenstein/Olsztyn in polnischer Sprache die Zeitschrift Borussia. Sie setzt sich mit der Geschichte, den kulturellen Traditionen und der Gegenwart der Grenzregionen auseinander und gestaltet dadurch die kulturelle und literarische Landschaft in Polen mit. Herausgegeben wird sie von der 1990 gegründ ...
  • 10.02.2003

    Dialog oder mehr?

    Aus zwei Gründen ist diese Nummer der »Borussia« außergewöhnlich: erstens ist sie zweisprachig und zweitens einem einzigen Thema gewidmet. Für diejenigen, die die »Borussia« zum ersten Mal lesen, möchte ich deutlich machen, daß sie weder eine historische –und noch viel weniger eine deutsch-polnische Zeitschrift ist. Sie ist vielmehr eine ...
  • 10.02.2003

    Vertreibung: Reflexionen über deutsch-tschechische Erfahrungen

    Die Vertreibung kann und soll zwar erinnert werden, aber sie ist kein Thema, mit dem man Politik machen und die man materiell rückgängig machen kann. Sollte man sich nicht überlegen, wo denn nun die »Heimat« des »vierten Stammes Bayerns«, der sudetendeutschen Volksgruppe, heute liegt? Sollte man sich nicht überlegen, wer eigentlich für die ...
  • 10.02.2003

    Erbe und Erinnerung – Preußen 2001/2002

    1. Der Publizist und Historiker Sebastian Haffner hat einmal darauf hingewiesen, dass in einer demokratischen Gesellschaft mit jedem Generationswechsel auch eine Neuinterpretation der Geschichte vollzogen wird: »Es ist in England allgemein anerkannt, in Deutschland aber noch nicht, dass Geschichte von jeder Genera ...
  • 07.02.2003

    Preußen liegt in Polen

    Es ist nicht auszuschließen, daß der Vorschlag, aus Berlin und Brandenburg ein neues Bundesland Preußen zu machen, eine natürliche Folge dessen ist, wie das Jahr 2001 als Preußenjahr vornehmlich begangen wurde: als Mittel zur Stärkung weniger der deutschen als der berlinisch-brandenburgischen Identität. Königsberg, das heutige Kalin ...
  • 07.02.2003

    Veränderung tut not. Plädoyer für eine Revision der Geschichtsschreibung über Ostpreußen

    Geschichte sei »die geistige Form, in der eine Kultur Rechenschaft über ihre Vergangenheit ablegt« lautet die bekannte Äußerung von Johan Huizinga. Geschichtsschreibung dient also der Selbstvergewisserung, sie stiftet Identität, und sie ist stets mit der Gegenwart verbunden. Umbrüche in der Gegenwart gehen so auch mit einem ...
  • 07.02.2003

    Die Botschaft der Heimat

    Es gab einmal Ostpreußen, eine deutsche Provinz, die bis Königsberg und Memel reichte, und die nach 1945 von der Landkarte Europas verschwand. Auf Nostalgie gestützt existierte sie weiter in der Erinnerung von Menschen, die von hier stammten und in den Köpfen eines Teils von deutschen Politikern. Das ehemalige Ostpreußen ist heute auf ...
  • 07.02.2003

    Raum und kulturelles Gedächtnis. Geschichtsvermittlung mit Hilfe der Kulturlandschaft – Zwei Beispiele

    In der Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen markieren der Zweite Weltkrieg und seine unmittelbaren Folgen (insbesondere die Flucht, Vertreibung und die Grenzverschiebung) den zentralen Punkt sowohl für das kollektive Gedächtnis beider Gesellschaften als auch für die historisch-politische Bildung der jungen Generationen. Dieser Zeitabschni ...
  • 07.02.2003

    Umfrage der BORUSSIA-Redaktion zur polnischen und der deutschen Rezeption der »gemeinsamen Geschichte«

    Der deutsch-polnische Dialog in der Geschichtsschreibung dauert schon viele Jahre. Nach der Wende 1989/90 verbreitete sich in vielen Kreisen die Meinung, dass die neuen Mechanismen der Demokratisierung der Öffentlichkeit und das Verschwinden des Eisernen Vorhangs automatisch auch die deutsch-polnischen historischen Kontroversen verschwinden lassen w ...
  • 07.02.2003

    Lieber Robert

    Lieber Robert, Sie laden mich ein, über ein Thema zu schreiben, über das wir zu zweit und mit anderen, als Kollegen im DHI Warschau wie in den Jahren danach oft diskutiert haben. Was ich zu sagen habe, ist eine Fortsetzung dieser Gespräche. Es nahm deshalb wie von allein die Gestalt eines Briefes an. Aus Ihrer Umfrage zum Stand ...
  • 07.02.2003

    Suche nach einer gemeinsamen Sprache

    Übersetzung: Herbert Ulrich Die Zusammenarbeit der deutschen und polnischen Historiker stößt heute auf keine größeren objektiven Schwierigkeiten. Die Befreiung von der Zensur, ein breiter Zugang zu den Quellen, unbeschränkte Möglichkeiten zu gegenseitigem Austausch und Kommunikation und schließlich die Tätigkeit solcher In ...
  • 07.02.2003

    Probleme und Chancen im deutsch-polnischen Historikerdialog

    Ein Jahrzehnt nach Unterzeichnung der Verträge von 1990/91 haben die deutsch-polnischen Beziehungen eine bisher ungeahnte Qualität erreicht. Wenn ein Bundespräsident in Warschau zwei Erhebungen gegen die deutsche Besatzungsmacht im Zweiten Weltkrieg verwechselt, findet dies in den polnischen Medien längst nicht mehr die Beachtung, die einem Bunde ...
  • 07.02.2003

    »Methodologisches« Bewusstsein

    Übersetzung: Herbert Ulrich Dieses Problem ist gewiß nicht in den – manchmal von der Publizistik überschätzten – Differenzen bei der Beurteilung von Persönlichkeiten, Ereignissen oder Phasen aus der Geschichte des Nachbarlandes begründet. Wir bilden verschiedene Nationen, und Unterschiede zwischen uns wird es auch weiterh ...
  • 07.02.2003

    Neue Minenfelder

    Auffällig erscheint mir, dass es keinesfalls unbedingt aktuelle, politisch brisante Themen sind, die dazu beitragen, den Dialog zwischen deutschen und polnischen Historikern zu erschweren. So ist zum Beispiel die sogenannte Resolutionskampagne des Jahres 1998, während der die deutschen Vertriebenenverbände ein Junktim zwischen der Entschädigung d ...
  • 07.02.2003

    Polen und Deutsche gemeinsam in Europa

    Übersetzung: Herbert Ulrich Zum wiederholten Male zeigt sich, dass die Gegenwart die Vergangenheit beeinflußt, zumindest ihre Wahrnehmung. Daher verursachte der Abbruch des »Eisernen Vorhanges« in den Jahren 1989/1990 eine enorme Veränderung in der Sicht auf die – gegenwärtige und historische – Situation Polens und Ostmit ...
  • 07.02.2003

    Dekade der Enttäuschung?

    Was soll man vom Dialog zwischen zwei nationalen Historiographien erwarten? Viel, wenn es darum geht, die Beziehungsgeschichte zwischen zwei Nationen professionell angemessen zu bearbeiten, und zwar möglichst gemeinsam. Nicht zuviel aber, was die Intensität und die öffentliche Resonanz von regelmäßiger Kooperation und Kommunikation zwischen nati ...
  • 07.02.2003

    Ungleichheit

    Übersetzung: Herbert Ulrich Die polnisch-deutschen Beziehungen haben in der polnischen Historiographie schon immer viel Raum eingenommen und tun dies auch weiterhin – in der polnischen Historiographie viel mehr als in der deutschen. Man bemühte sich nicht nur um die Darstellung ihrer Entwicklung und all ihrer Mäander, sondern ...
  • 06.02.2003

    Relativierung der nationalen Perspektive?

    Die moderne Geschichtswissenschaft ist von ihrer Entstehung und Fachgeschichte her eine »vorzüglich nationale Wissenschaft«. Ansätze, dies im Zuge einer Professionalisierung in den letzten Jahrzehnten zu verändern, stoßen an Barrieren: Einerseits ist das Fach bis heute national organisiert; die meisten Lehrstühle an deutschen wie polnischen Un ...
  • 06.02.2003

    »... weder Gericht noch Alibi«

    Übersetzung: Isabella Such Wir wissen nicht wenig über uns, wir wissen viel über uns, vielleicht sogar sehr viel, hauptsächlich jedoch aus dem Bereich der Ereignisgeschichte. Aber wissen wir wirklich, was heute viel wichtiger ist, nämlich wie das Bild unserer Nationen über sich selbst entstanden ist, kennen wir also den Kompl ...
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