Aussig/Ústí nad Labem

  • 24.02.2017

    Architektur der Deutschböhmen

    Von Martina Schneibergová Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert hinein galt Böhmen als einer der kulturellen »Schmelztiegel« in Mitteleuropa. Dass das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen nicht immer reibungslos verlief, allen voran zwischen Deutschen und Tschechen, ist gemeinhin bekannt. Weit weniger bekannt ist jedoc ...
  • 06.12.2016

    Hohe Wellen in Aussig

    Von Alexandra Mostýn […] Umso größer ist jetzt allerdings die Verwunderung, dass Blanka Mouralová gerade zu dem Zeitpunkt von ihrer Funktion abberufen wurde, als endlich alles in trockenen Tüchern zu liegen schien. Hat man ihr auf der Zielgerade ein Bein gestellt oder ist ihr selbst die Puste ausgegangen? »In dem Moment, ...
  • 27.10.2015

    »Raus mit den Deutschen aus unserem Land«

    Von Thomas Schmid […] Die Explosion im Munitionsdepot war nur der Anlass für dieses Pogrom. Ja, mehr noch: Vieles spricht dafür, dass sie inszeniert war, um – am Tag vor dem Beginn der Konferenz von Potsdam – die endgültige und radikale Vertreibung der ...
  • 08.10.2013

    Becherbitter und Becherovka

    taz – die tageszeitung, 27.09.2013 […] »Wir schaffen hier etwas Einzigartiges«, sagt Jan Šicha und schließt eine weiß lackierte Holztür im zweiten Stock auf. Hier entsteht gerade das »Museum der deutschsprachigen Bewohner der böhmischen Länder«. Mit viel Energie und Herzblut kuratiert der gelernte Historiker und Diplom ...
  • 28.01.2013

    Böhmen

    Böhmen liegt am Meer? Das tut es nicht und tut es doch. Faktisch wird es von Gebirgen eingerahmt, die zugleich die natürlichen Grenzen zu den benachbarten Regionen bilden. Hierzu gehören das Erzgebirge vor Sachsen im Nordwesten, die Sudeten im Nordosten vor Schlesien, der Böhmerwald vor Bayern im Südwesten, im Südosten die Böhmisch- ...
  • 05.08.2005

    Wo die Vergangenheit im Fluss ist

    Süddeutsche Zeitung • 02.08.2005 Am Ende trieben sie elbabwärts im trüben Fluss dahin, die Rosen und Nelken, die von der großen Brücke hinabgeworfen waren. Auf den Wellen schaukelten sie nach Nordosten in Richtung Schönpriesen, wo damals der Sprengstoff hoch geangen war [...]. ...
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