Sudetendeutsche

  • 31.03.2019

    Erinnerung an Böhmen und Mähren

    […] »Die Fotos sprechen mich so berührend an«, fasste eine der Besucherin ihre Empfindungen beim Rundgang durch die Galerie mit 54 Porträts zusammen, die sich im Treppenhaus nach oben und weiter im Raum »bb-dialog« aneinander reihen. Bis auf zwei der Porträtierten sind alle vor 1945 geboren. Sie sind nur eine kleine Auswahl, stellvertretend ...
  • 18.03.2019

    Jaroslav Rudiš: Winterbergs letzte Reise

    »Jan Kraus arbeitet als Altenpfleger in Berlin. Geboren ist er in Vimperk, dem früheren Winterberg, im Böhmerwald, seit 1986 lebt er in Deutschland. Unter welchen Umständen er die Tschechoslowakei verlassen hat, das bleibt sein Geheimnis. Und sein Trauma. Kraus begleitet Schwerkranke in den letzten Tagen ihres Lebens. Die Tage, Wochen, Monate, d ...
  • 14.03.2019

    Mit einer Groteske rückt er dem Wahnsinn der Geschichte auf den Leib

    Von Paul Jandl […] Jaroslav Rudiš, 1972 in Nordböhmen geboren und gelernter Historiker, erzählt die europäische Geschichte als Syndrom. Als wäre die Groteske ein Schmerzmittel gegen den Wahnsinn, ist dieser Roman eine Tragikomödie. Winterberg ist selbst auf groteske Weise verrückt. Eigentlich war er dem Sterben nah, als ...
  • 07.03.2019

    Sudetendeutsche erinnern an Unterdrückung vor hundert Jahren

    Von Josef Schneider […] Am 4. März 1919 kam es im Sudetenland zu einem Generalstreik und in einigen sudetendeutschen Städten zu friedlichen Demonstrationen für Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht. Tschechisches Militär schoss in die Demonstranten: Es gab 54 Tote und mehrere Hundert Verletzte. »Ohne die tschechische mi ...
  • 03.03.2019

    Wegen des Kinos nach Heusenstamm

    Von Eberhard Schwarz […] Neue Heimat Heusenstamm – Flucht, Vertreibung, Neubeginn am Ende des Zweiten Weltkriegs und in der frühen Nachkriegszeit lautet der Titel des jüngsten Buches, das der Heimat- und Geschichtsverein Heusenstamm herausgegeben hat. Der Autor, Michael Kern, unterrichtete viele Jahre am Adolf-Rei ...
  • 24.10.2018

    Wenzel Jaksch: Verlorene Dörfer, verlassene Menschen …

    »Das Buch bietet eine Sammlung von Sozialreportagen aus der Feder von Wenzel Jaksch, die in den Jahren 1924 bis 1928 im Zentralorgan der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Sozialdemokrat erschienen. Jaksch unternahm als junger Journalist längere Reisen durch das deutschsprachige Grenzgebiet der Tschechoslowakei. Er beschreibt d ...
  • 11.09.2018

    Ort der Erinnerung im Böhmerwald

    von Martina Schneibergová Die Böhmerwaldgemeinde Haidl am Ahornberg/Zhůří na Javorné war früher deutsch besiedelt. Heute erinnern nur noch eine kleine Kapelle und ein Versöhnungskreuz an den Ort. Am vergangenen Samstag trafen dort aber mehrere Menschen zu einem Gottesdienst zusammen. Vor der kleinen Kapelle inmitten des ...
  • 21.05.2018

    Sudetendeutscher Tag – künftig auch in Tschechien?

    Von Martina Schneibergová […] Die tschechische Teilnahme am Pfingsttreffen war nicht zu übersehen. Beim Besuch der Messehallen mit den Ständen einzelner Institutionen, Städte und Regionen fiel auf, dass dort auch viele tschechische Vereine vertreten waren. Bernd Posselt dazu: »Es kommen jedes Jahr me ...
  • 20.05.2018

    Bericht vom 69. Sudetendeutschen Tag

    Autoren: Hans Hinterberger, Sebastian Kemnitzer und Johannes Lenz, Moderation: Mirjam Kottmann ...
  • 19.05.2018

    In der eigenen Vergangenheit gefangen

    Von Alexander Haneke […] Die Welt könnte für Posselt also so schön sein, wäre da nicht ein Problem: Seit Jahren wird sein Verband durch einen grotesken Rechtsstreit daran gehindert, sich von seiner eigenen Vergangenheit zu lösen und sich von einem alten Ziel zu verabschieden, das die große Mehrheit der Sudeten für über ...
  • 03.03.2018

    Schriftsteller und Versöhner Ota Filip ist tot

    Von Jens Jensen […] Statt angesichts geraubter Lebenschancen in Bitterkeit zu versinken, verschrieb sich Filip mit Leidenschaft der Versöhnung zwischen den Tschechen und den aus Böhmen und Mähren vertriebenen Deutschen. So schrieb er 1996: »Immer wieder habe ich in den Ruinen, die uns die tschechisch-deutsche Vergangenheit ...
  • 03.01.2018

    Schwieriges Gedenken

    Von Barbara Coudenhove-Kalergi […] Befreit fühlten sich vor allem die Bewohner der Nachfolgestaaten, die sich nun endlich vom »Völkerkerker« der Habsburgermonarchie erlöst sahen und ihre langersehnte Unabhängigkeit verwirklichen konnten. Enttäuscht waren vor allem die Deutschsprachigen in jenen Ländern. Deutschböhmen, Galizianer u ...
  • 20.10.2017

    1918 als Entstehungsjahr des Nationalismus in Ostmitteleuropa?

    Podcast   Laufzeit: 59:36 Min. Mit Blick auf das 2018 anstehende hundertjährige Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs und ...
  • 19.09.2017

    Dokumentation eines Zeitzeugen

    Von Robert Schmitt […] Auf 175 Seiten hat er »Das Flüchtlingslager Vogelherd/Schwabach« als »Station auf dem Weg der Vertreibung« beschrieben. Besonders beeindruckend sind dabei zahlreiche Zeitzeugenberichte. Über 50 000 Flüchtlinge aus dem Osten ist es nach Ende des Zweiten Weltkriegs ebenso wie ihm ergangen. Bis Dez ...
  • 07.06.2017

    Das Sudetendeutsche Museum: Ein Ort der Erinnerung

    Von Bettina Funk […] Ein eigenes Museum der Sudetendeutschen gab es bisher nicht. Andere Vertriebenengruppen haben bereits eigene Ausstellungsflächen – so gibt es das Schlesische Museum in Görlitz und das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm. Die Dauerausstellung soll mit allgemeinen Erklärungen zur Herkunft und Geschic ...
  • 06.06.2017

    Ein Treffen für alle Generationen

    Von Ida König […] Unter den tausenden Besuchern hat wohl nur noch ein kleiner Teil die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg miterlebt, inzwischen interessieren sich aber Kinder und Enkel für die Geschichte ihrer Familien und damit für die bunte Kultur aus dem Sudetenland. Das zeigt sich auch beim Volkstumsabend am Samstag ...
  • 09.05.2017

    Der Bund der Aussterbenden

    von Tobias Rösmann […] Von solch großem Einfluss ist nichts geblieben. 72 Jahre nach Kriegsende wird die Zahl derjenigen, die Flucht und Vertreibung am eigenen Leib erlitten haben, immer kleiner. Und auch das Engagement der sogenannten bekennenden Generation, der Kinder deutscher Heimatvertriebener, nimmt ab. Siegbert Ortman ...
  • 02.03.2017

    »Behm« Egon Urmann – drei Kulturen, zwei Nationen, ein Böhmerwäldler

    von Helmut Weigerstorfer […] Gleichwohl er deutscher Abstammung ist und die tschechische Staatsbürgerschaft angenommen hat, bezeichnet er sich selbst als »Behm« – als Böhmerwäldler. Trotz seiner nicht einfachen Vergangenheit, die von Vertreibung, Angst, Abschied und Wiedersehen geprägt ist, hat er gelernt, auf Menschen ...
  • 21.02.2017

    Nichts soll vergessen werden

    von Andreas Royer Sulzbach-Rosenberg. Ihnen geht es nicht um Rache oder Revanche. Ihre Worte sind nicht von Hass erfüllt. Vor 70 Jahren haben sechs heutige Herzogstädter ihre ursprüngliche Heimat im Sudetenland verloren – eine Zäsur unvorstellbaren Ausmaßes. Heute sprechen sie von Versöhnung und Freundsc ...
  • 08.02.2017

    Versöhnende Grundhaltung

    von Andreas Royer […] Wie Dittrich erwähnt, zeigen die Banner der Ausstellung die reiche kulturelle Vielfalt der in unserer östlichen Nachbarschaft befindlichen Regionen zwischen Nordböhmen, Südmähren und Mährisch-Schlesien, nämlich das Egerland, Erzgebirge, Riesengebirge, Isergebirge, Altvatergebirge, die Beskiden und ...
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