Franz Kafka

  • 08.08.2019

    Seiner Bedeutung war er sich gewiss

    Von Jochen Stahnke […] Lässt sich Max Brod ohne Franz Kafka denken? Offenbar kaum, wenn es um den Nachlass des Verwalters, Freundes und Bewahrers geht. Dabei war Brod zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts noch der weit erfolgreichere Schriftsteller. Im letzten Augenblick vor dem Einmarsch der Wehrmacht nach Prag floh Brod na ...
  • 17.05.2019

    Die Journalistin und Kafka-Übersetzerin Milena Jesenská

    Von Doris Liebermann […] Sie schrieb über Mode, Lebensstil, Architektur, lernte den Bauhaus-Architekten Jaromír Krejcar kennen und bekam von ihm eine Tochter. 1931 trat sie der Kommunistischen Partei bei, konnte sich der Parteiraison aber nicht unterwerfen. Weil sie die Rechtmäßigkeit der stalinistischen Schauprozesse in M ...
  • 20.03.2019

    Verlust und Wiedergewinnung der Mitte

    Von Andreas Breitenstein […] Mit der von der deutschen Romantik induzierten Entwicklung des tschechischen Nationalismus einher ging ein bedeutender kultureller Aufschwung, es entstanden das Nationalmuseum und das Nationaltheater. Um 1860 verlor die deutschsprachige Bevölkerung die demografische Mehrheit, die sie seit dem Mitt ...
  • 28.05.2018

    Kafka-Handschrift für 150.000 Euro versteigert

    Von kpn/sda […] Die beiden Autoren (Kafka und Max Brod – Anm. d. Red.) hätten im Jahr 1911 gemeinsam einen Roman mit dem Titel »Richard und Samuel« schreiben wollen. Inhalt sollte eine gemeinsame Reise der beiden Hauptfiguren, die für die Autoren selbst stehen sollten, durch die Schweiz und Norditalien sein. Das P ...
  • 10.01.2018

    Ein halbes Jahrhundert für Kafka

    Von Patricia Elsner […] »Nach meinem Germanistikstudium in Tübingen wollte ich promovieren. Mein Doktorvater schlug Kafka als Thema vor.« Gut 30 Bücher und zahlreiche wissenschaftliche Artikel zu Kafka und weiteren Schriftstellern und Lyrikern wie Johannes Urzidil, Rainer Maria Rilke, Franz Werfel und Gustav Meyrink hat Bi ...
  • 09.07.2017

    Ergriffenheit am Altar der Moderne

    von Andreas Kilb Reliquien. Das ist das Erste, was man denkt, wenn man den Saal im Berliner Martin-Gropius-Bau betritt, in dem die Blätter liegen. 161 Seiten im Quartformat, in Zweierreihen, auf graugrüner Unterlage. Im Saal ist es schummrig wie in einer Kirche. Die vergitterten Fenster halten das Tageslicht fern, die beleucht ...
  • 26.04.2017

    Von Ovid über Fontane bis zur Bäderkultur

    […] Beliebter Anziehungspunkt für Schriftsteller und andere Persönlichkeiten aus Kunst und Politik waren durch alle Epochen hindurch die westböhmischen Bäder Karlsbad, Marienbad und Franzensbad. Am Stand des Deutschen Kulturforums östliches Europa können die Besucher auf Entdeckungsreise in die Region gehen, die berühmten Karlsbader Oblaten ...
  • 11.04.2017

    Boris Blahak: Franz Kafkas Literatursprache

    »Gegenstand der Monographie ist das von Franz Kafka mündlich und schriftlich verwendete Deutsch vor dem Hintergrund der sprachtopographischen und -soziologischen Besonderheiten des Prags seiner Zeit. Auf textkritischer Basis trifft die Untersuchung empirisch gesicherte Aussagen über die formale Gestalt des von Kafka im Alltag verwendeten Deutsch. ...
  • 28.01.2016

    Suttner-Schüler auf den Spuren Kafkas

    Franz Kafkas Werk wird häufig ...
  • 06.01.2016

    Keine Angst vor Kafka

    Von Ute Sommer Genial und geheimnisvoll war der Autor und Mensch Kafka. Seinen Mitmenschen gegenüber blieb er verschlossen. Und »seine Texte sind in gewisser Weise ebenso abweisend; er war bemüht, seine Texte dem Zugriff der Leser und einer allzu schnellen Deutung zu entziehen«, sagte der renommierte Kafka-Biograph Reiner St ...
  • 20.10.2015

    Reiner Stach: Kafka. Die frühen Jahre

    »›Das Beste, was in diesem Genre hervorgebracht werden kann. Selbst ein Roman.‹Imre Kertész Nach den fulminant gefeierten ersten zwei Bänden seiner Kafka-Biographie schließt Reiner Stach sein großes Werk mit Kafkas Kindheit und Jugend, Studium und ersten Berufsjahren ab. Die Entfaltung von Kafkas Spr ...
  • 16.01.2015

    In Prag gewesen. Gelacht.

    von Patrick Seyboth Überall Kafka, nirgends Kafka. Kafka-T-Shirts, Kafka-Tassen, Kafka-Regenschirme, Kafka-Museum, Kafka-Platz, Kafka-Denkmal und Kafka-Broschüren, manche davon in recht kreativem Deutsch. Allüberall auch Original-Kafka-Häuser, schließlich hat er diverse Umzüge in seiner Heimatstadt absolv ...
  • 19.11.2014

    »Er war seinen Freunden sehr überlegen«

    Prager Zeitung, 19. 11. 2014 […]Prager Zeitung: Es ist Ihnen gelungen, einen gewissen Einblick in den noch unzugänglichen Nachlass Brods zu nehmen. Sind Sie dabei auch auf Fundstücke gestoßen, die im Einzelnen zu Korrekturen in den beiden ersten Bänden führen? Reiner Stach: Zum Be ...
  • 19.11.2014

    Ein »langer Blick« auf Kafkas Leben

    Prager Zeitung, 19.11.2014 […] Immer wieder treffen wir auf Exkurse, die den konfliktreichen historischen, sozialen, politischen oder wirtschaftlichen Hintergrund ausmalen. Die Kunst der Synthese ist bewundernswert; jedem dieser Exkurse ist auch ohne überbordenden Anmerkungsapparat anzumerken, dass er auf breiter Recherche be ...
  • 03.06.2014

    Zum 90. Todestag von Franz Kafka

    von Markéta Kachlíková Radio Prag, 03.06.2014 […] Die Kafka Band gab am Vorabend im Prager Theater Archa ein Konzert, bei dem Songs aus ihrem Album Das Schloss zu hören waren und das Švanda-Theater hat eine Bühnenadaptation der Novelle Die Verwandlung einstudiert. Unter dem Namen »Franz KafKABARET ...
  • 22.05.2014

    Richard Wagner: Habsburg

    »Wiener Kaffeehäuser, Sigmund Freuds Couch, Schriftsteller wie Franz Kafka, Robert Musil und Joseph Roth; Kaiser, Könige und Vampire - Richard Wagner führt den Leser durch die Seelenlandschaft Mitteleuropas. Eine fiktive Bibliothek, ein Bibliothekar, der zur Besichtigung einer untergegangenen Welt bittet, die immerhin fünf Jahrhunderte ...
  • 27.03.2014

    »Eine allgemeine Aversion«

    Von Wiebke Nordenberg […] Hat Kafka trotz aller Abneigung auch etwas an Wien geschätzt? Zum Beispiel Künstler die dort lebten oder bestimmte Orte? Hartmut Binder: »Er mochte komischerweise das alte Wien, also das Wien der Metternich-Zeit. Darüber hat er auch Bücher gelesen. Außer ...
  • 28.01.2014

    Ohne dieses Buch macht mein Vater nachts kein Auge zu

    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.01.2014 […] Der Philosoph wendet ein, dass es interessant sei, dass ein weiterer weltbekannter Roman, der mit unserem böhmischen Knödeltieflandbecken verbunden ist, auch nicht zu Ende geschrieben ist. Er meint Kafkas Das Schloss. Zudem sind Franz Kafka und Jaroslav Hašek im Jahr 1883 ...
  • 09.08.2013

    Tschechien und Franz Kafka

    Radio Prag, 20.07.2013 […] Josef Čermák: »Ich bin traurig, dass hierzulande der Zugang zu Kafka immer sehr schwierig ist. Das hat mehrere Ursachen. Er war lange Zeit verboten. Aber das kann man nicht immer wieder vorschieben. Die Mittelschullehrer kennen Kafka nicht, er ist ihnen zu schwierig. Wenn ich mit deutschen Schül ...
  • 25.10.2012

    Arte setzt Kafka-Doku ab

    Der Tagesspiegel • 25.10.2012 Anlass ist eine Klageandrohung des Berliner Verlegers und Kafka-Experten Klaus Wagenbach, der dem Film der letzte prozess Bildfälschungen und Verletzungen von Bildrechten vorwirft. Nach einer Veranstaltung im Berliner Literaturhaus mit dem Kafka-Biografen Reiner Stach war der Film in mehreren Ze ...
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