DDR

  • 30.07.2019

    Werner Heiduczek: Der sanfte Rebell

    Von Matthias Zwarg […] Tod am Meer von Werner Heiduczek wurde in den Buchhandlungen als Geheimtipp verkauft, kurze Zeit später sein Vertrieb nach Intervention des sowjetischen Botschafters in der DDR, Pjotr Abrassimov, verboten. Im bulgarischen Burgas legt Filmszenarist Jablonski nach einem Schlaganfall seinem Bettna ...
  • 14.06.2019

    Die zweite Heimat

    von Sabine Voss […] »Ich habe über diesen Begriff vorher nie nachgedacht. Ich habe mich gar nicht gefragt, was ›Umsiedlerin‹ eigentlich heißt.« Die Romanfiguren von Peggy Mädler stammen aus Reichenberg, das heute in Tschechien liegt und Liberec heißt. Das heute verfallene ...
  • 15.05.2019

    Peggy Mädler: Wohin wir gehen

    »Almut und Rosa, zwei Mädchen im Böhmen der 1940er Jahre, sind beste Freundinnen. Als Almuts Vater überraschend stirbt und ihre Mutter Selbstmord begeht, nimmt Rosas Mutter, eine deutsche Kommunistin und Antifaschistin, die nach dem Krieg wie alle Deutschen die Tschechoslowakei verlassen muss, beide Mädchen mit nach Brandenburg. Sie tei ...
  • 08.05.2019

    Der Fontane-Literaturpreis 2019 geht an Peggy Mädler

    […] In der Begründung der Jury heißt es: »Wohin wir gehen ist ein schmales Buch – und doch steckt in ihm ein ganzes Jahrhundert. […] Drei Generationen, drei Freundinnenpaare. Geprägt sind ihre Lebensgeschichten von Brüchen und Veränderungen, ausgelöst durch Krieg, Vertreibung und wechselnde politische Systeme bei den einen, dur ...
  • 28.09.2017

    Wiedersehen nach 72 Jahren

    Von Annette Hörnig Mit Günter Peleiski hat es das Schicksal sehr lange nicht gut gemeint. 1942 in Insterburg/Ostpreußen geboren, kam der Sohn einer alleinstehenden Mutter in ein Heim in Memel. Seine Schwester Christel, die fünf Jahre älter ist, wuchs bereits bei einer Pflegefamilie auf. Im Juli 1944 floh Christel mit ihrer ...
  • 03.08.2017

    Ines Luft: Eduard Winter zwischen Gott, Kirche und Karriere

    »Gelebt im 20. Jahrhundert und betroffen von vielen seiner Verwerfungen: Eduard Winter (1896–1982). Geboren als Deutscher in Böhmen, gestorben als österreichischer Staatsbürger in der DDR. Als charismatischer Kopf der böhmischen katholischen Jugendbewegung hinterließ Winter tiefe Spuren; später war er ein Aushängeschild der DDR-Geschichtss ...
  • 02.08.2017

    Verena Feistauer: Eine neue Heimat im Kino

    »Infolge des Zweiten Weltkriegs verloren etwa zwölf Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den damaligen deutschen Ostgebieten und den deutschen Siedlungen in Osteuropa ihre Heimat. Ihre Integration in der BRD und der DDR verlief nicht immer reibungslos, sondern wurde durch das Aufeinanderstoßen verschiedener Mentalitäten und Konfessionen er ...
  • 25.07.2017

    Uta Bretschneider: »Vom Ich zum Wir«?

    »Über vier Millionen Menschen gelangten gegen Ende des Zweiten Weltkriegs aus den ehemals deutschen oder deutsch besiedelten Territorien im östlichen Europa in die Sowjetische Besatzungszone. Die Aufnahmegesellschaft, auf die diese Flüchtlinge und Vertriebenen trafen, war eine ›Ausnahmegesellschaft‹, die tiefgreifende Wandlungen durchlief. D ...
  • 07.03.2016

    Christopher Spatz: Ostpreußische Wolfskinder

    »Im Frühjahr 1947 flüchteten Tausende Ostpreußen vor dem drohenden Hungertod nach Litauen. Die meisten von ihnen waren Kinder und Jugendliche, die sogenannte Wolfskinder. Wer von einer litauischen Familie aufgenommen werden wollte, musste seine Herkunft verschleiern und rasch in eine neue Identität, Sprache und Kultur hineinwachsen, deshalb mie ...
  • 18.11.2015

    Von Gablonz nach Neuheim

    Der Anblick der ihnen zugedachten Unterkünfte war für die Ankömmlinge ein Schock. »Die Häuser waren in einem katastrophalen Zustand«, stellte Hans Schmutzer, einer der künftigen Bewohner, deprimiert fest. Türen und Fenster waren heraus gerissen, ebenso Schlösser, Steckdosen und Schalter. Halbe Dächer fehlten. Keller waren vermauert und mit ...
  • 10.02.2015

    Flucht per Bahn aus Ostpreußen

    Das Reichsbahnausbesserungswerk Wittenberge war für zahlreiche Eisenbahner und ihre Familien buchstäblich Endstation, als sie gegen Ende des Zweiten Weltkrieges aus ihrer Heimat Ostpreußen vor der Roten Armee flüchtete ...
  • 21.01.2015

    Vor 70 Jahren waren Deutsche Flüchtlinge

    von Uta Pasler […] Charlotte Reinstein starb in Brandenburg. Nach ihren Aufzeichnungen, die Ursula Weise bis heute verwahrt, wurde sie noch einmal vertrieben. »Bis ein Jahr nach Kriegsende duldeten uns die Sachsen, dann wurde der größte Teil der Ostpreußen und Schlesier per Zug in die Mark Brandenburg abgeschoben« ...
  • 10.02.2014

    Marion Brandt (Hg.): Solidarität mit Polen

    »Die Publikation gibt anhand historischer Ereignisse, politischer Akteure sowie Persönlichkeiten des kulturellen und wissenschaftlichen Lebens einen Einblick in die Geschichte der deutschen Polenfreundschaft. Als die Geburtsstunde der politisch motivierten Solidarität mit dem Kampf Polens um staatliche Souveränität und nationale Unabhängigkeit ...
  • 29.10.2011

    Spurensuche

    Potsdamer Neueste Nachrichten • 29.10.2011 Den großen Roman über die Massenmigration aus den ehemaligen Ostgebieten hat es in der DDR-Literatur der 1950er Jahre nicht gegeben. Offiziell hießen diese insgesamt vier Millionen Flüchtlinge und Vertriebene, die in der Sowjetischen Besatzungszone Aufnahme fanden, ohnehin »Umsiedler« ...
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