Zwischenkriegszeit

  • 17.02.2019

    Der Volksversteher

    Von Patrick Wildermann […] Nicht von ungefähr sind Horváths Stücke an den Peripherien der Metropolen angesiedelt, auf den Oktoberfesten, Praterwiesen und in den Randbezirken, wo Stadt- und Landbevölkerung sich entfremdet begegnen. Dabei war Horváth ja selbst ein Diplomaten- und Kaufmannssohn. Früh globalisiert zwischen ...
  • 22.11.2018

    Neue Ausstellung im Museum von Haus Schlesien

    von Gabriela Quarg […] Sehr viel reißerischer kamen die Plakate und Flugblätter daher, die im Vorfeld der Volksabstimmung über die Zugehörigkeit Oberschlesiens zu Deutschland oder Polen im Jahr 1921 gedruckt und verteilt wurden. Auf einem läuft das deutsche Rotkäppchen dem bösen polnischen Wolf davon, darüber der Spruc ...
  • 24.10.2018

    Wenzel Jaksch: Verlorene Dörfer, verlassene Menschen …

    »Das Buch bietet eine Sammlung von Sozialreportagen aus der Feder von Wenzel Jaksch, die in den Jahren 1924 bis 1928 im Zentralorgan der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Sozialdemokrat erschienen. Jaksch unternahm als junger Journalist längere Reisen durch das deutschsprachige Grenzgebiet der Tschechoslowakei. Er beschreibt d ...
  • 19.07.2018

    Deutschbalten – aus der Geschichte gestrichen?

    In der lettischen Zeitschrift Domuzīme (»Gedankenstrich«) für Literatur, Publizistik und Geschichte erschien in Heft 1 des Jahrgangs 2018 unter dem Titel Vācbaltieši –no vēstures izsvītrotie? (Deutschbalten – aus der Geschichte gestrichen?) eine Diskussion lettischer Historikerinnen und Historiker ...
  • 27.06.2018

    Die Schaleks – eine mitteleuropäische Familie

    Von Martina Schneibergová […]  Radio Prag: Herr Pasch, Sie arbeiten an einem Projekt über die Familie Schalek. Bekannt ist vielleicht nur ein Name dieser Familie: Alice Schalek, eine Kriegsreporterin und eine sehr emanzipierte Frau zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Wer sind die anderen Schaleks, mit ...
  • 25.05.2018

    Eine mitteleuropäische Familie

    Von Susanne Habel Der Journalist und Kurator Ralf Pasch stellte die neue zweisprachige Schau »Die Schaleks – eine mitteleuropäische Familie« vor. In der Wanderausstellung werden fünf Biographien aus einer böhmisch-jüdischen Familie vorgstellt. […] »Unsere neue Ausstellung hat das Ziel, die deutsch-tschechisch-österre ...
  • 24.05.2018

    Spurensuche nach 100 Jahren

    Von Dietrich Schröder […] Trotz aller feindlichen Stimmungen, die damals politisch zwischen Deutschland und Polen herrschten, sei die Grenze keine so harte gewesen, wie diejenige, die 1945 an Oder und Neiße entstand. »Im Gegenteil: Die Menschen hatten hier über Jahrhunderte zusammen gelebt, verstanden oftmals auch die ande ...
  • 14.08.2017

    Estland sprengt die historischen Fesseln

    Von Achim Engelberg […] Das Hotel erinnert an einen historischen Roman mit fiktiver Vergangenheit. Er erzählt von der deutschen Oberschicht, die jahrhundertelang in Estland die Macht ausübte, egal, ob gerade Schweden oder Russland die Oberherrschaft innehatte, und davon, wie die estnische Unabhängigkeitsbewegung gegen ebend ...
  • 13.03.2017

    Jaroslav Durych: Unerkannt durch Deutschland

    »Als der tschechische Schriftsteller und Militärarzt Jaroslav Durych 1925 zu einer Reise durch Deutschland aufbricht, scheint er dies fast widerwillig zu tun: Nicht reizvolle Landstriche, nicht die Deutschen und ihre Kultur locken ihn, sondern ein lang gehegtes Interesse für Wallenstein, den legendären Feldherrn im Dreißigjährigen Krieg. Doch ...
  • 14.11.2016

    »Neue Heimat« Tschechoslowakei

    Von Till Janzer […] Radio Prag: Edgar Hahnewald ist wie viele politische Gegner des Nationalsozialismus in die Tschechoslowakei geflohen. Wie hat er das Land seines Exils wahrgenommen? Swen Steinberg: »Sehr positiv, auch weil er das Land kannte. Es gab schon in den 19020er ...
  • 21.09.2016

    Kuss in Brno

    Von Christine Dössel […] Brünn, die ewig Randständige, hat erst in jüngerer Zeit begonnen, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln und seine besonderen Merkmale touristisch besser zu vermarkten. Die funktionalistische Architektur ist da ein wichtiger Punkt. Nach 1918, als Brünn nicht mehr zur k. u. k. Monarchie gehörte, son ...
  • 04.03.2016

    In Erinnerung an den 4. März 1919 versammelte sich die sudetendeutsche Landsmannschaft

      […] Lehnert sprach auch von der schwierigen Zeit, die nach dem 4. März 1919 kam. Der »Befreier« von 1938 sei dann ein Verbrecher gewesen, »der von unserem Volk verachtet wird«. Der BdV–Chef ging aber auch auf die Toten und Entrechteten unter Staatspräsident Benesch und Außenminister Masaryk ein: »Wir sind die letzten Zeitzeug ...
  • 06.02.2016

    Das Ende des Zusammenlebens

    Von Till Janzer […] Es sind rund drei Millionen Deutsche, die 1945/46 aus der Tschechoslowakei vertrieben wurden. Die Idee, diesen Teil der Bevölkerung auszusiedeln, kam aber nicht erst mit dem Ende des Kriegs auf. Sie entstand schon 1938, als beide Völker am Ende der Verständigung angelangt waren. Tomáš Dvořák ist Hist ...
  • 05.11.2015

    Das Verlorene wird nachgezeichnet

    Von Bert Rebhandl Im zentralpolnischen Kozienice (deutsch Koschnitz) lebten vor dem Zweiten Weltkrieg 4.000 Polen und 6.000 Juden. Der Fotograf Chaim Berman hat 10.000 Bilder hinterlassen. Das klingt nach einer klaren Rechnung: Da war wohl einer für eine ganze Gemeinschaft zuständig, ein Zeuge mit einer Kamera, der keine Unter ...
  • 31.10.2014

    Fehlendes Monument

    Radio Prag, 31.10.2014 Architekt Bárta: »Die Einzigartigkeit des Denkmals liegt in der gesamten Komposition des Werks, das aus Statuen besteht, die sozusagen in zwei Etagen übereinander angeordnet sind. Unten steht eine Gruppe von Soldaten, die zu verschiedenen Armeetruppen gehören. Man sagt, dass sie d ...
  • 27.11.2013

    Beate Störtkuhl: Moderne Architektur in Schlesien 1900 bis 1939

    »Die geographische und politische Situation Schlesiens als Peripherie und Grenzregion im 20. Jahrhundert hatte unmittelbare Auswirkungen auf die baukünstlerische Produktion. Ein Prestigeprojekt wie Max Bergs Jahrhunderthalle in Breslau konnte nur entstehen, weil sich die Stadt sich neben ihren westdeutschen Konkurrentinnen behau ...
  • 07.01.2013

    Gestalter des nationalen Schicksals

    Von Kerstin S. Jobst […] Allerdings beschreibt er die Geschichte der polnischen Außenpolitik zwischen 1918 und 1939 als Abfolge alternativloser Entscheidungen und hält sich mit der innenpolitischen Dimension dieses multinationalen Staates nicht lange auf: Dass Polen einen Anteil von mehr als dreißig Prozent an ...
  • 18.09.2008

    Das geheime Leben des roten Prinzen

    Von Ulrich Weinzierl Er liebte Männer und galt als königlicher »Robin Hood«. Ein Buch beleuchtet jetzt das Leben des Erzherzogs Wilhelm von Habsburg (1896–1948). In der Ukraine wird er noch heute verehrt wegen seines Kampfes gegen Russland. Dabei ließ sich Wilhelm aber auch mit zwielichtigen Verbündeten ein. […] ...
  • 15.05.2008

    Antoni Graf Sobański: Nachrichten aus Berlin 1933–36

    »Der Inhalt dieses Buches – die Schauplätze, die historischen Ereignisse und ihre Hintergründe, die Personen und deren Handlungen – sind dem deutschen Leser bekannt: Die Verbreitung des Nationalsozialismus in der Gesellschaft nach der ›Machtergreifung‹. Dennoch bietet es dem deutschen Lesepublikum Spektakuläres: Ohne jegliches Vorurteil, ...
  • Blättern:

    Seite von 1