09.05.2019 , 18:00
Lenau-Haus Fünfkirchen
Pécs, Munkácsy Mihály u. 8, 7621 Ungarn

Donauschwaben – Deutsche Siedler in Südosteuropa

Vortrag und Diskussion mit dem Autor Gerhard Seewann, Moderation: Johann Habel

Von deutschen Donauhäfen aus fuhren im 18. Jahrhundert regelmäßig Schiffe flussabwärts. Menschen, die sich im südöstlichen Mitteleuropa eine bessere Zukunft versprachen, ließen sich einschiffen. Die meisten stammten aus den südwestlichen Ländern des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Ihr Ziel war das Königreich Ungarn. Die Einwanderer nannte man unabhängig von ihrer Herkunft »Schwaben«.

Nach 1918 gehörten diese nun »Donauschwaben« genannten Gruppen drei verschiedenen Staaten an. Ab 1944 verloren Hunderttausende durch Flucht, Vertreibung und Deportation ihr Zuhause, Tausende ihr Leben. Ein Großteil fand in Süddeutschland Zuflucht. Die Verbliebenen bilden heute aktive deutsche Minderheiten in ihren Heimatstaaten.

In einer reich bebilderten Buchpublikation präsentieren die Historiker Gerhard Seewann und Michael Portmann dieses wichtige Kapitel europäischer Migrationsgeschichte.

Programm

Vortrag

  • Gerhard Seewann, Autor

Podiums- und Publikumsdiskussion

  • Gerhard Seewann, Autor
  • Moderation: Johann Habel, Publizist und Übersetzer

Die Buchpublikation Donauschwaben. Deutsche Siedler in Südosteuropa ist als Erstauflage im September 2018 erschienen.

Weiterer Termin

Mittwoch, 8. Mai 2019
Haus der Ungarndeutschen, Budapest
weitere Informationen

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm und dem Lenau Haus Fünfkirchen

Lage


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