08.05.2019 , 18:00
Haus der Ungarndeutschen
Lendvay u. 22, 1062 Budapest, Ungarn

Donauschwaben – Deutsche Siedler in Südosteuropa

Buchpräsentation mit Gerhard Seewann und dem Herausgeber Christian Glass

Von deutschen Donauhäfen aus fuhren im 18. Jahrhundert regelmäßig Schiffe flussabwärts. Menschen, die sich im südöstlichen Mitteleuropa eine bessere Zukunft versprachen, ließen sich einschiffen. Die meisten stammten aus den südwestlichen Ländern des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Ihr Ziel war das Königreich Ungarn. Die Einwanderer nannte man unabhängig von ihrer Herkunft »Schwaben«.

Nach 1918 gehörten diese nun »Donauschwaben« genannten Gruppen drei verschiedenen Staaten an. Ab 1944 verloren Hunderttausende durch Flucht, Vertreibung und Deportation ihr Zuhause, Tausende ihr Leben. Ein Großteil fand in Süddeutschland Zuflucht. Die Verbliebenen bilden heute aktive deutsche Minderheiten in ihren Heimatstaaten.

In einer reich bebilderten Buchpublikation präsentieren die Historiker Gerhard Seewann und Michael Portmann dieses wichtige Kapitel europäischer Migrationsgeschichte.

Programm

Podiums- und Publikumsdiskussion

  • Gerhard Seewann, Autor
  • Christian Glass, Direktor des Donauschwäbischen Zentralmuseums und Mitherausgeber des Bandes
  • Moderation: Angela Korb, Journalistin und Dichterin

Die Buchpublikation Donauschwaben. Deutsche Siedler in Südosteuropa ist als Erstauflage im September 2018 erschienen.

Weiterer Termin

Donnerstag, 9. Mai 2019
Lenau-Haus, Fünfkirchen/Pécs
weitere Informationen

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem dem Goethe-Institut Budapest und dem Haus der Ungarndeutschen

Lage


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