13.02.2019 , 17:00
Schlesisches Museum zu Görlitz
Brüderstraße 8
, 02826 Görlitz, Deutschland

Kunsthandwerk unter dem Einfluss von Krieg und Frieden in der Zeit der Schlesischen Kriege

Ein Vortrag von Dr. Martin Kügler in der Reihe »›Mehr denn ganz verheeret‹. Krieg und Frieden in der Geschichte Schlesiens«

Die schlesischen Kriege (1740–1763) brachten viel Leid und Zerstörungen nach Schlesien. Im Zuge der preußischen Kriegspropaganda entstanden zahlreiche Grafiken und kunsthandwerkliche Artikel aus Glas, Keramik, Porzellan, Textilien und Metall, die von den Ereignissen und Lebensumständen berichten und die veränderten politischen Verhältnisse bezeugen.

Am Ende stand die landesweite Freude über den Friedenschluss von Hubertusburg 1763, die ebenfalls im Kunsthandwerk ihren Niederschlag fand.

Eintritt

6,50 Euro

Die Vortragsreihe

»Mehr denn ganz verheeret«. Krieg und Frieden in der Geschichte Schlesiens
Das Ende des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren hatte für Schlesien dramatische Veränderungen zur Folge. Dies gibt Anlass, die Bedeutung von Krieg und Frieden aus regionaler Perspektive darzustellen: für die politische Geschichte Schlesiens, die Kunst und das Kunsthandwerk. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Schlesischen Museums treten in fünf Vorträgen auf.

Weitere Termine

Mittwoch, 24. Oktober, 17:00 Uhr
Vom Schlachtenlärm und Schweigen der Waffen – Schlesien in Krieg und Frieden
Vortrag: Dr. Markus Bauer

Mittwoch, 14. November 2018, 17:00 Uhr
Mittendrin und doch außen vor – Schlesien im Dreißigjährigen Krieg
Vortrag: Michalina Cieslicki

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 17:00 Uhr
Schlesien 1918–1939. Vom Friedensschluss zum Beginn des Zweiten Weltkrieges
Vortrag: Dr. Martina Pietsch

Mittwoch, 9. Januar 2019, 17:00 Uhr
Friedenssehnsucht: Bildbotschaften der Künstler aus der Zeit des Ersten Weltkriegs
Vortrag: Dr. Johanna Brade

Eine Veranstaltung des Schlesischen Museums zu Görlitz in Kooperation mit der Volkshochschule Görlitz

2019-02-13 17:00:00
2019-02-13 18:30:00