22.06.2017 , 17:00

Reformation im östlichen Europa – Polen-Litauen und Preußenland

Ausstellungseröffnung. Zum Jahresthema des Deutschen Kulturforums 2017 »Mehr als Luther. Reformation im östlichen Europa«

Die Reformation konnte sich im Herzogtum Preußen durch den ehemaligen Hochmeister des ehemaligen Deutschen Ordens Albrecht von Brandenburg-Ansbach 1525 zunächst ungehindert entfalten. Im Königlichen Preußen wurde das Luthertum erst 1559 anerkannt. Die Ansiedlung verschiedener Reformierter und Mennoniten im 16. Jahrhundert führte zur Entstehung mehrsprachiger Gemeinden unterschiedlicher protestantischer Richtungen. Sie versuchten, eine gemeinsame Handlungsbasis gegen die Gegenreformation zu finden, konnten aber die Dominanz der katholischen Kirche nicht verhindern. Diese Religionskonflikte erreichten ihren Höhepunkt, als sich die polnischen Kleinadligen in der Konföderation von Bar gegen ihr Staatsoberhaupt und jede innenpolitische Modernisierung – somit auch gegen die konfessionelle Gleichberechtigung – auflehnten, was in Folge zur ersten Teilung Polens führte. Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg trugen zur weiteren konfessionellen Verschiebung in Richtung Katholizismus bei.

Die deutsch-polnische Wanderausstellung verfolgt die Geschichte des Protestantismus in diesen Regionen bis in die Gegenwart. Die 15 reich bebilderten Banner sind Teil eines Ausstellungsprojekts des Deutschen Kulturforums östliches Europa.

Weitere Informationen über die Wanderausstellung hier.

Programm

Festvortrag
Piotr Kupski

Dauer der Ausstellung

19. Juni bis 12. August 2017
weitere Informationen zur Ausstellung in der Pommerschen Bibliothek Stettin

Wanderausstellung

Die Wanderausstellung »Reformation im östlichen Europa« besteht aus einer

sowie sechs Regionalmodulen:

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa im Rahmen des Jahresthemas 2017: Mehr als Luther. Reformation im östlichen Europa. In Zusammenarbeit mit der Pommerschen Bibliothek Stettin | Książnica Pomorska Szczecin

 

Lage


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