22.06.2017 , 17:00

Reformation im östlichen Europa – Pommern und Ostbrandenburg

Ausstellungseröffnung. Zum Jahresthema des Deutschen Kulturforums 2017 »Mehr als Luther. Reformation im östlichen Europa«

Die Reformation erreichte die größeren Städte Pommerns bereits in den 1520er Jahren. Die Herzöge verkündeten ihren Reformationswillen auf dem Landtag von Treptow 1534. Bis 1539 setzten evangelische Theologen und herzogliche Beamte in ganz Pommern die neue Lehre durch. In der Neumark förderte ab 1535 Markgraf Johann von Küstrin die Ausbreitung des lutherischen Glaubens. Eine Gegenreformation gab es lediglich in der Gegend um Bütow und Lauenburg im 17. Jahrhundert. Bis 1939 traten 90% der Bevölkerung der Evangelischen Kirche bei. Heute lebt in den Woiwodschaften Westpommern und Pommern (ehemals Hinterpommern) sowie in der Woiwodschaft Lebus (ehemals Ostbrandenburg bzw. Neumark) aufgrund der Vertreibung der deutschen Bevölkerung nach 1945 nur noch eine kleine evangelische Minderheit.

Die deutsch-polnische Wanderausstellung zeigt diese Entwicklung auf acht reich bebilderten Bannern. Sie ist Teil eines Ausstellungsprojekts des Deutschen Kulturforums östliches Europa.

Programm

Festvortrag
Piotr Kupski

Dauer der Ausstellung

22. Juni bis 12. August 2017
weitere Informationen

Wanderausstellung

 

Die Wanderausstellung »Reformation im östlichen Europa« besteht aus einer

sowie sechs Regionalmodulen:

 

Eine Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa im Rahmen des Jahresthemas 2017: Mehr als Luther. Reformation im östlichen Europa. Gezeigt in Zusammenarbeit mit der Pommerschen Bibliothek Stettin | Książnica Pomorska Szczecin

Lage


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