07.07.2014 , 18:00

Die Deportation von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion. Gedächtnispolitik und Identitätsdiskurse

Ein Vortrag von Gerhard Christian Cercel

Mit der Verleihung des Literaturnobelpreises an Herta Müller, für die der Roman Atemschaukel mit den Ausschlag gegeben hat, ist ein Kapitel europäischer Zeitgeschichte wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit und auch der Forschung gerückt: die Deportation von Zivilisten zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion am Ende des Zweiten Weltkriegs. Davon waren vor allem Angehörige der deutschen Minderheiten aus Südosteuropa betroffen.

Phasen, Formen und Akteure der Erinnerungspolitik bei einer Gruppe von Deportierten aus Südosteuropa stehen im Mittelpunkt des Vortrags.

Der Referent

Dr. Gerhard Christian Cercel von der Swansea University, Wales, ist zurzeit Visiting Fellow am Herder-Institut im Rahmen der Leibniz Graduate School »Geschichte, Wissen, Medien in Ostmitteleuropa«.

Eine Veranstaltung des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde

Lage

2014-07-07 18:00:00
2014-07-07 18:00:00