Events

  • Ein Vortrag von Roswitha Schieb, Borgsdorf, im Begleitprogramm zur Ausstellung »Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau«

    Zwischen 1925 und 1933 avancierte die »Schlesische Funkstunde« in Breslau zu einer der innovativsten und kulturell anspruchsvollsten Sendungen in den Anfangsjahren des deutschen Rundfunks. Der engagierte Intendant Friedrich Bischoff holte ambitionierte Künstler wie den Komponisten Edmund Nick, Schriftsteller wie Erich Kästner und Klabund oder den Regisseur Max Ophüls an den Sender. Der Vortr... weiter...
    31.01.2019
    18:00
    Berlin
  • Vortrag: Zwischen Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung

    Deutsche Siedler kamen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Dobrudscha, die Region am westlichen Ufer des Schwarzen Meeres. Als das NS-Regime ihren Fortzug 1940 mit Nachdruck betrieb, waren sie nach etwa hundert Jahren in ihrem Siedlungsgebiet nicht so stark verwurzelt wie andere deutsche Gruppen der mittelbaren Nachbarschaft. Umso stärker fällt das Ereignis des Ersten Weltkriegs ... weiter...
    14.12.2018
    18:00
    Berlin
  • Ein Vortrag von Beate Störtkuhl, Oldenburg, im Begleitprogramm zur Ausstellung »Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau«

    Adolf Rading und Hans Scharoun, die beiden Professoren für die Abteilung Architektur, Innenausbau und Kunstgewerbe an der Breslauer Akademie, gehörten zu den bedeutenden Akteuren des Neuen Bauens in der Weimarer Republik. Beide waren auf der Werkbundsiedlung am Weißenhof in Stuttgart 1927, dem Manifest einer »internationalen neuen Baukunst« vertreten; ihre Ideen inspirierten ihre Schüler... weiter...
    12.12.2018
    18:00
    Berlin
  • Vortrag und Ausstellung: Das östliche Europa nach dem Ende des Ersten Weltkriegs

    Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs zerbrachen die drei Großreiche, die Mitteleuropa über lange Zeit geprägt hatten: das Deutsche Reich, das Kaiserreich Russland und die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Grenzverläufe änderten sich, bis dahin teilweise unselbständige Nationen gründeten neue Nationalstaaten. Doch die in den Pariser Vorortverträgen 1919/20 geschaffene Friedensordnung war ... weiter...
    08.12.2018
    11:00
    Potsdam
  • Themenabend über hybride Identitäten im Elsass, in der Untersteiermark/Slowenien, im Burgenland, in der Kaschubei und in Oberschlesien

    Im Fokus dieses Thementags stehen europäische Grenzräume, in denen Menschen lebten, die sich nach 1918 nicht eindeutig einer einzigen Sprach- oder Kulturgruppe zuordnen ließen. Entweder fühlten sie sich zu zwei verschiedenen Ethnien zugehörig oder sie wollten keiner von beiden angehören und hatten eine eigenständige Regionalidentität entwickelt. Nach veränderten Grenzziehungen als Folge... weiter...
    07.12.2018
    16:15
    Berlin
  • DVD-Premiere: Filmvorführung mit Livemusik und Podiumsgespräch

    Das Deutsche Kulturforum östliches Europa und das Filmmuseum Potsdam stellen die gemeinsam realisierte DVD-Edition Hunger in Waldenburg vor, eine Zusammenstellung von Filmen über die Stadt Waldenburg/Wałbrzych in Polen und ihre deutsche Vergangenheit: Ums tägliche BrotD 1929, R: Phil Jutzi MorgenröteD 1929, R: Wolfgang Neff Kohle als HonorarD 2016, R: Uwe Mann Sie zeigen die Not in ... weiter...
    06.12.2018
    19:30
    Potsdam
  • Eine Arbeitstagung um die Standortbestimmung der »Kommission Kulturelle Kontexte des östlichen Europa«

    In einer im Herbst 2017 durchgeführten Abstimmung hat sich die bisherige »Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde« innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde umbenannt in »Kommission Kulturelle Kontexte des östlichen Europa«. Die Umbenennung folgte einer ausgiebigen Diskussion in der Mitgliederversammlung im September 2017 in Marburg. Die Mitgliederversammlung 20... weiter...
    06.12.2018 - 07.12.2018
    Bad Kissingen
  • Filmvorführung und Buchpräsentation mit anschließendem Gespräch

    Von deutschen Donauhäfen aus fuhren im 18. Jahrhundert regelmäßig Schiffe flussabwärts. Menschen, die sich im südöstlichen Mitteleuropa eine bessere Zukunft versprachen, ließen sich einschiffen. Die meisten stammten aus den südwestlichen Ländern des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Ihr Ziel war das Königreich Ungarn. Die Einwanderer nannte man unabhängig von ihrer Herkunft... weiter...
    04.12.2018
    19:00
    München
  • Lesung und Gespräch mit Eleonora Hummel und Artur Böpple, Herausgeber der Literaturblätter der Deutschen aus Russland

    Anfang 2018 traten Eleonora Hummel und Artur Böpple mit einem programmatischen Aufruf zur Unterstützung der russlanddeutschen Literatur auf: »Das Schlüsselloch im Suppenteller: Was das Besondere an der russlanddeutschen Literatur ist und warum sie gefördert werden sollte« (in: Und zur Nähe wird die Ferne. Almanach 2017/2018). Diesem Thema ist das Gespräch dieses Abends gewidmet. Eleonor... weiter...
    03.12.2018
    19:00
    Berlin
  • Das Schlesische Museum zu Görlitz, Haus Schlesien und das Deutsche Kulturforum östliches Europa präsentieren ihre deutsch-polnischen Publikationen in der Jahrhunderthalle

    Die Breslauer Buchmesse, hervorgegangen aus einem gesamtpolnischen Treffen von Verlegern guter Bücher, findet in diesem Jahr zum 27. Mal statt. Immer am Ende des Jahres gelegen, bildet sie einen ganz eigenen Jahresrückblick in Bezug auf die literarischen Ereignisse in Polen. Die besten Verleger Polens, ein hervorragendes Angebot an Büchern und ein reichhaltiges Begleitprogramm machen diese Me... weiter...
    29.11.2018 - 02.12.2018
    Breslau (Polen)
  • Die Kurische Nehrung – einstige Grenzregion zwischen Deutschland und Litauen. Themenabend mit Vorträgen und Film

    Beeindruckt von der Kurischen Nehrung hatten sich Thomas Mann und seine Frau 1929 entschlossen, ein Sommerhaus bei Nidden/Nida errichten zu lassen, in dem sie mit ihrer Familie die Sommerurlaube der Jahre 1930 bis 1932 verbrachten. Die großartige Landschaft der Nehrung und das von der Moderne weitgehend unberührte Leben der Menschen hatten seit Mitte des 19. Jahrhunderts Künstler und Touriste... weiter...
    28.11.2018
    18:30
    Lüneburg
  • Ein musikalisch-literarischer Themenabend zum 50. Todestag des Prager deutschen Autors

    Als Freund und Herausgeber Frank Kafkas sowie als Mittelpunkt des »Prager Kreises« hat Max Brod Literaturgeschichte geschrieben. Auch sein eigenes Werk konnte in den letzten Jahren dank einer umfangreichen Neuedition wiederentdeckt werden. Aus Anlass seines 50. Todestages am 20. Dezember 2018 erinnern wir an den Förderer, Kulturvermittler und Entdecker Max Brod, der nicht nach Sprache, religi... weiter...
    28.11.2018
    18:00
    Prag (Tschechien)
  • Der Untergang des Habsburgerreiches 1918 im Spiegel der Literatur

    Mit dem verlorenen Ersten Weltkrieg löste sich ein Vielvölkerreich auf, das bereits im 19. Jahrhundert durch die Nationalbewegungen ins Wanken gebracht worden war. Das Jahr 1918 hat einen vielfältigen Niederschlag in der Literatur gefunden, in der deutschen und österreichischen ebenso wie in der tschechischen, kroatischen, ungarischen, polnischen, rumänischen etc. Der Themenabend informiert... weiter...
    27.11.2018
    18:30
    München
  • … und seine Folgen im südöstlichen Europa. Der Fall Jugoslawien. Ein Vortrag von Prof. Dr. Katrin Boeckh, München

    Im Südosten Europas hinterließ das Ende des Ersten Weltkriegs eine stark veränderte Verteilung von Gebieten und Nationalstaaten, die teilweise die Ursache für weiter schwelende Unzufriedenheit war, teilweise nationale Träume zu realisieren schien. Der Vortrag zeichnet zunächst die Neuordnung Südosteuropas nach, um sich dann dem Beispiel Jugoslawiens vertiefend zu widmen. Eintritt 6... weiter...
    27.11.2018
    18:00
    Potsdam
  • Eine Lesung in der Veranstaltungsreihe »Tschechien erlesen: Deutsch-tschechische Familiengeschichten«

    In ihrem dritten Roman, für den sie mit dem Preis Česká kniha 2018 ausgezeichnet wurde, erzählt Alena Mornštajnová die bewegte Geschichte dreier Generationen einer deutsch-jüdisch-tschechischen Familie in den Jahren 1933 bis 1963, wobei sie sich vom wahren Leben inspirieren ließ. Der Roman hat bisher keinen deutschen Verlag, Auszüge wurden von Raija Hauck ins Deutsche übersetzt. Im Wi... weiter...
    26.11.2018
    19:00
    Berlin
  • Der Untergang des Habsburgerreiches 1918 im Spiegel der Literatur

    Mit dem verlorenen Ersten Weltkrieg löste sich ein Vielvölkerreich auf, das bereits im 19. Jahrhundert durch die Nationalbewegungen ins Wanken gebracht worden war. Das Jahr 1918 hat einen vielfältigen Niederschlag in der Literatur gefunden, in der deutschen und österreichischen ebenso wie in der tschechischen, kroatischen, ungarischen, polnischen, rumänischen etc. Der Themenabend informiert... weiter...
    26.11.2018
    18:00
    Wien (Österreich)
  • Ausstellungseröffnung

    Die Reformation 1517 stellt einen der wichtigsten Einschnitte der europäischen Geschichte dar. Doch bereits hundert Jahre vor Luther kritisierte Jan Hus von Prag aus die katholische Kirche, wofür er 1415 auf dem Konstanzer Konzil verbrannt wurde. Auf ihn beriefen sich die Utraquisten und die Böhmischen Brüder, die sich später auch mit Luther austauschten. Dessen Lehren verbreiteten sich vor... weiter...
    25.11.2018
    10:00
    Olmütz (Tschechien)
  • Themenabend mit Vortrag, Film und Gespräch. Bitte beachten: In unserem Flyer wurde die Veranstaltung auf den 13. November 2018 datiert, sie musste jedoch auf den 21. November 2018 verlegt werden.

    Die Konflikte zwischen den Nationalitäten drehten sich in Österreich um ähnliche Fragen wie in anderen Imperien Mittel- und Osteuropas: Amtssprachen, eigene Schulen und Universitäten, Teilhabe an der politischen Herrschaft. Die territoriale Zugehörigkeit spielte zunächst keine große Rolle, da der Zusammenhalt der Habsburgermonarchie nicht in Frage gestellt wurde. Der polnisch-ukrainische ... weiter...
    21.11.2018
    18:15
    Berlin